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Mittwoch, 25. April 2018

31 Tage der Selbstliebe - Tag 13: Selfie

(Karo ist bei mir, Karo ist bei mir, Karo ist bei mir :)))) <3 )

Tag 13: Mache ein Selfie. Genau so wie du bist. Finde eine Sache, die du daran liebst.

Auf dem Selfie sitze ich gegen die Wand in meinem Zimmer. Ich habe mir gerade die Haare schneiden lassen und mich eben noch beschwert, dass die Frisur in der Frontkamera nicht so gut aussieht im Spiegel. Karo hat mich aber auch gerade noch zum Lachen gebracht und ich grinse sehr ehrlich fröhlich in die Kamera.

Ich liebe an meinem Selfie genau diesen Gesichtsausdruck. Ich strahle richtig. Meine Augen leuchten (eins ist kleiner als das andere, so wie immer wenn ich wirklich lache - danke Mama, dass du mich darauf immer hingewiesen hast :P). In meinen Backen sieht man sogar Grübchen, und ich liebe Grübchen.
Vor allem gefällt mir aber, dass ich glücklich aussehe, und wie ich aussehe, wenn ich glücklich bin. Ich finde, dass mein Gesicht dabei sehr lebendig und offen und ehrlich aussieht.
Und das liebe ich daran. :)

Freitag, 14. April 2017

Amsterdam und tolle Menschen!

Ich bin ein großer Fan von YouTube, und letztes Wochenende war in Amsterdam die erste VidCon Europe, eine große Convention für YouTuber und deren Fans, mit Meet & Greets, Diskussionen und einfach der Gelegenheit, viele Freunde zu machen und die Menschen, die man so bewundert, mal in echt zu sehen. Ich habe sehr schnell beschlossen, dort auch hin zu fahren, und dabei die Gelegenheit gehabt, eine der besten Reisen meines Lebens zu machen.

Am Donnerstag bin ich losgefahren, mit dem Zug um sechs Uhr morgens, ganz allein nach Amsterdam. Ich fahre gerne und oft Zug, auch lange Strecken, aber elf Stunden sind dann doch noch mal was anderes als fünf, und es ist auch was anderes wenn man in ein anderes Land fährt. Die Reise verlief auch nicht so ganz ohne Komplikationen: In München hatte mein Zug Verspätung, und so musste ich eine Strecke, die eigentlich 10 Minuten Fußweg sind, in 3 Minuten schaffen... Ich bin noch nie in meinem Leben so schnell gerannt. Ich habe es geschafft, aber saß danach 40 Minuten hinter der Eingangstür vom Zug auf dem Boden und hatte Schmerzen am ganzen Körper. Aber, wenigstens hab ich es geschafft.
Und später an der Grenze gab es noch mal Probleme mit einem Zug, so dass dann ein Ersatzbus für eine Strecke bereitgestellt wurde, und weil der länger gedauert hat, bin ich dann insgesamt eine Stunde später angekommen. Das war aber in Ordnung. :)

Foto am Bahnhof ArnhemFoto am Stuttgarter Hauptbahnhof

 

Foto vom Bahnhof Amsterdam


Um halb sechs Uhr Abends oder so war ich in meinem Hotel (ein ganz billiges, verhältnismäßig, mit einem winzigen Zimmer und Toilette und Dusche nur auf dem Gang). Ich habe die Gegend des Hotels noch etwas erkundet und mir etwas zu Essen gekauft, und bin dann sehr früh schlafen gegangen.
Am nächsten Tag hatte ich nichts vor, außer Amsterdam zu erkunden. Das war echt wunderschön. Ich bin einfach auf eigene Faust und ohne Plan erst mal durch die Stadt gefahren und gegangen, einfach dort ausgestiegen wo es schön aussah, dort hingegangen, wo ich etwas interessantes gesehen hab. Es war unglaublich befreiend, so auf eigene Faust unterwegs zu sein und komplett das tun zu können, was ich in diesem Augenblick gerade am liebsten machen wollte.
Amsterdam ist unglaublich schön. Es war ein kalter, aber sehr sonniger und schöner Tag, und es gab so viele Stellen die einfach atemberaubend waren. Die Kanäle, die durch die ganze Stadt gehen sind ein Traum, die alten, schmalen Häuser mit ihren bunten Fassaden sind wunderschön, und es gibt viele Stellen, an denen man auch mal ganz ruhig sein kann und wo kein Verkehr ist.
Mittags hab ich mich auf den Weg gemacht zu der Dachterrasse eines Museums, von der aus man eine gute Aussicht über die Stadt hatte, und dann bin ich noch Riesenrad gefahren und hab eine Rundfahrt mit einem Boot gemacht. Ich wollte auch gerne ins Anne-Frank-Haus, aber dort war eine unglaublich lange Schlange, so dass ich mir stattdessen nur das Homomonument direkt daneben angesehen habe, was ich auch sehr bewegend fand.
Abends habe ich mich dann mit einer Freundin aus Frankfurt getroffen, wir haben uns zusammen bei der VidCon schon mal registriert, und sind dann noch etwas Essen gegangen.
Ich hab diesen Tag total genossen, weil die Stadt einfach unglaublich ist, und es sich so gut angefühlt hat, sie auf eigene Faust zu erkunden. Ein paar Mal hatte ich einfach Tränen in den Augen, weil ich so dankbar dafür bin, dass ich diese Gelegenheit hatte.








Die nächsten beiden Tage habe ich dann von früh bis spät auf der VidCon verbracht. Das... war wieder unglaublich, auf eine andere Art, aber genauso glücklich. 
Ich habe mich mit zwei Freunden dort verabredet, und wir haben vieles zusammen gemacht. Die beiden sind toll und obwohl ich die jüngere vorher noch nicht so gut kannte, sind wir uns ganz schnell viel näher gekommen, und sie ist echt eine total liebe. 
Die Stimmung auf der Convention war einfach super. Da sind tausende Menschen die das gleiche Interesse haben wie du, alle sind aufgeregt und glücklich, und es ist wunderbar. Wenn man irgendwo gewartet hat, ist man eigentlich immer ins Gespräch mit den Menschen gekommen, die aus allen möglichen Ländern Europas (oder auch aus anderen Ländern) waren. Alle sind total freundlich und offen und herzlich, und diesen Teil von mir selbst, das fangirlen, das ich sonst oft nicht so zeigen kann wie ich es fühle (weil es niemand so richtig versteht), konnte ich dort so richtig schön ausleben, weil alle anderen es auch tun. An einem Moment bin ich einfach durch die Halle gehüpft als ich zur Toilette wollte, weil ich so glücklich war dort zu sein.
Es war auch wahnsinnig toll, die YouTuber die ich so gern mag (und einige die ich nicht so richtig kannte), in echt zu erleben. Es gab viele Diskussionen zu bestimmten Themen auf den beiden Bühnen, wo oft auch Fragen aus dem Publikum gestellt wurden. Es war total interessant, diese ganz eigene Welt YouTube so zu vertiefen und aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Einmal habe ich auch eine Frage gestellt, und dass diese Menschen die ich so toll finde, meine Frage gut finden, das war schon ein tolles Gefühl! :)
Ein paar YouTuber habe ich auch ganz persönlich getroffen, insbesondere Tyler Oakley, von dem ich jetzt seit zwei Jahren so richtig Fan bin, und ihm wohl täglich auf Twitter schreibe. Mittlerweile kennt er mich sogar, und ich wusste, dass er mich erkennen würde ... Aber als ich ihn getroffen habe, hat er sich nicht nur total gefreut mich zu sehen, sondern mir auch noch gesagt, dass er total dankbar ist, jedes Mal wenn er mich in seinen Twitter Mentions sieht, und aksdfmasdkf aaaaah!!! Das bedeutet mir so viel, allein schon dass er mich kennt und so oft auf Twitter meine Tweets liked oder mir sogar schreibt - aber dass er mir dann sagt, dass er dankbar dafür ist, was ich ihm schreibe, das ist etwas ganz besonderes. 







Als VidCon vorbei war, habe ich schon abends total geweint. Diese ganzen Tage, erst in Amsterdam, dann zwei Tage lang auf der Convention, waren wirklich magisch. Ich war noch nie so lange so unglaublich glücklich an einem Stück. Ich kannte Post-Konzert-Depression ja schon, aber das mit der VidCon war noch mal ein ganzes Stück intensiver, wahrscheinlich, weil die starken Glücksgefühle davor so lange angedauert haben. Aber weil ich ja tolle Freunde dort getroffen hab, haben wir uns ganz doll geknuddelt <3

Das ganze Erlebnis war absolut einmalig. Ich werde diese Zeit für immer wertschätzen, weil ich wirklich noch nie so etwas tolles erlebt habe. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr vielleicht wieder hingehen kann, vielleicht sogar mit meiner Freundin zusammen.
Aber so oder so: Ich bin so unendlich dankbar, dass ich dort sein konnte und diese wunderbaren Erfahrungen gemacht habe. Ich weiß, dass das absolut nicht selbstverständlich war, und könnte nicht glücklicher sein, dass ich die Gelegenheit dazu habe.

Vielleicht bis nächstes Mal, VidCon und Amsterdam. <3

Montag, 26. Oktober 2015

Und manchmal ist man eben nicht produktiv, aber hat Spaß.

Heute war irgendwie ein wirklich, wirklich lustiger Tag. :)
Begonnen hat es damit, dass ich den Morgen mit YouTube verbracht hab. Eigentlich hätte ich schon ein bisschen was zu tun gehabt, naja und das nötigste hab ich auch gemacht, aber ... es war einfach einer dieser Tage, wo ich NULL motiviert bin, und dann auch wirklich gar nichts klappt. Ich hätte grad einfach gern ne Woche Urlaub, glaub ich.
Gut, jedenfalls YouTube, und mittags kam dann eine Uni-Freundin, die mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist, R. Wir mussten an einer Aufgabe, die wir zusammen bearbeiten sollen, noch was ändern.
R. war genauso motiviert wie ich, und so hab ich ihr erst mal noch sehr viele Fotos gezeigt :D Dann haben wir endlich die Aufgabe fertig gemacht. Wir haben uns noch was gekocht, weil wir Hunger hatten, und ich hab ihr Aufnahmen von einem Theaterstück gezeigt, wo ich vor fünf Jahren mitgespielt habe. (Fünf Jahre! :o)
R. und ich sollten dann eigentlich zu einer Lerngruppe, wo wir Übungsaufgaben besprechen und damit Stoff aus dem letzten Semester wiederholen, aaaaaber wir sind bei mir zuhause geblieben, haben bei mir auf dem Bett gelegen und dort zu zweit gearbeitet. Unterbrochen von sehr viel Gelächter und Blödsinn.
Dann sind wir aber doch zur Uni, es war schon vor vier mittlerweile, und wir hatten noch eine Vorlesung. Tja ... wir haben uns wirklich bemüht. Aber diese Vorlesung ist SO LANGWEILIG, der trägt das sooooo monoton und einschläfernd vor, es ist so unfassbar schwierig sich dort zu konzentrieren.
Und so kam es, dass wir Dinge gemacht haben wie uns wahllos Bilder aus unseren Handykameras zu schicken (5 auswählen ohne zu schauen), oder ich sie mit YouTube-Sachen zugespammt hab, obwohl R. sich dafür wirklich nicht interessiert :D Aufgepasst... hab ich wohl eher weniger...
In einer kurzen Pause in der Mitte der Vorlesung ist das hier entstanden:
Daraufhin haben wir uns vor Lachen fast nicht mehr eingekriegt.
Und dann war's endlich vorbei und R. hat mich noch, wie fast immer, nach Hause gefahren, weil sie mit dem Auto direkt an meiner Straße vorbei fährt.

Ich hab zwar schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass ich wirklich nur das ALLERnötigste heute gemacht hab, und das auch nicht wirklich gut, aber andererseits ... es war eben einer dieser Tage. Und was stattdessen los war, hat SO gut getan. :)

Oh und Tyler, einer meiner Lieblings-YouTuber, hat heute mal wieder nen Tweet favorisiert, was es auch immer zu einem guten Tag macht ;)
Den Rest werd ich jetzt wieder mit YouTube verbringen und vielleicht noch mit E., meiner Mitbewohnerin, was kochen. Kommt drauf an wann sie nach Hause kommt und ob sie dann noch will.

Okay. Das war's. ;)